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Deep Work Methode: Bessere Arbeit durch tiefere Konzentration? 

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Inhaltsverzeichnis

Wetten, dass deine Arbeit durch noch intensivere Konzentration noch besser ausfallen würde? So zumindest lautet die Theorie der Vertreter der “Deep Work”-Bewegung: Wer maximal konzentriert arbeitet und sich nicht ablenken lässt, erzielt die besten Ergebnisse. Und das Spannende: Studien zufolge stimmt’s. Doch was ist dieses Deep Work überhaupt? Und wie kannst du es in deinen Arbeitsalltag integrieren?

In Zeiten höchster Ablenkung durch Smartphones, soziale Netze und Co. ist Ruhe auf allen Ebenen fast schon Luxus. Gerade im Beruf solltest du dir diesen Luxus gönnen – aus zweierlei Gründen:

  1. Du arbeitest fokussierter. Die Arbeit, die du erledigst, die Projekte, die du angehst, werden ansehnlicher dastehen, als wenn du dich von Jan und Jedermann ablenken lässt.
  2. Du kannst in einem fokussierten Zustand noch besser an deiner Selbstständigkeit arbeiten, statt dies nur “nebenbei” zu tun.

Obwohl diese zwei Punkte für sich sprechen, schreitet der Trend des “Deep Work” als auch die Tendenz zu Ruhephasen während der Arbeitszeiten maximal schleppend voran. Aber warum? Und:

Wie arbeitet der “Durchschnittsdeutsche”?

Telefon, WhatsApp, E-Mails, ständige Erreichbarkeit und gefühlt hundert verschiedene Hinweistöne, die Tag für Tag durch die Boxen deiner Geräte schallen: Die Arbeit des durchschnittlichen Arbeitnehmers ist auf stetige Bereitschaft, statt auf hochwertige Arbeitsergebnisse ausgelegt.

Im Schnitt werden wir pro Stunde mindestens zwei Mal unterbrochen, während wir einer mental anspruchsvollen Arbeit nachgehen.

Allein das E-Mail Postfach zählt dabei zu den größten Konzentrationskillern: Innerhalb der gängigsten Betriebssysteme, Windows und Mac OS, werden Mail-Benachrichtigungen direkt in den aktiven Screen eingeblendet und sondern obendrein einen Ton ab.

Arbeitest du in dieser Zeit allerdings an einem tiefgründigen Task, wirst du allein durch dein Augenzucken nach oben oder unten rechts aus deiner Flow-Phase gerissen.

Das muss allerdings nicht so sein, behaupten Vertreter des Deep Work.

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Was ist Deep Work?

Der Begriff “Deep Work” wurde von Cal Newport geprägt und meint nichts weiter, als das tiefenfokussierte Arbeiten ohne jegliche Ablenkung an einem produktivitätsfördernden Ort ohne externe Einflüsse.

Newport argumentiert: Je intensiver und länger wir uns einer bestimmten Sache exzessiv widmen, desto bessere Ergebnisse werden wir erzielen.

Wichtig sei dabei, so Newport, die sogenannte Shallow-Work beiseite zu legen. Dazu zählen eher organisatorische Tätigkeiten, Verfassen von Mails, Recherche zu nicht prioritären Themen und Co.

Auf einen Satz zusammengefasst meint Deep Work also das absolute Stilllegen der Außenwelt während deiner Arbeitsphase und das reine Befassen mit einer essentiellen Tätigkeit.

Auch im Freelancing können Deep Work-Phasen daher sinnvoll sein. Etwa dann, wenn du ein größeres Projekt allein stemmen musst oder neue Kunden über innovative Wege gewinnen möchtest.

Das beste Beispiel: Bill Gates

Bill Gates, Microsoft-Gründer und einer der vermögendsten Menschen der Welt, “gönnt” sich alle sechs Monate eine sogenannte “Denk-Woche”. Innerhalb von sieben Tagen fährt er in eine beschauliche Hütte am See, in die er sich ohne technische Geräte, nur mit Stift, Papier und einigen Büchern zurückzieht, um nachzudenken. Kannst du von dir behaupten, dir solche Auszeiten zu nehmen?

Wusstest du, wie der letzte Harry Potter-Teil verfasst wurde?

Harry Potter ist eine der erfolgreichsten Romanreihen überhaupt. Den letzten Teil verfasste Autorin Joanne K. Rowling allerdings unter unüblichen Umständen: Sie lebt in einem großen Haus, hat Familie sowie Angestellte daheim. Viel Zeit zum ungestörten Schreiben blieb nicht.

Also mietet sich Rowling in einem nahegelegenen Hotel ein. Allerdings nicht in irgendein Zimmer: Sie mietet sich die größte Suite, zahlt eintausend Dollar pro Nacht und verbringt die Zeit nur auf ihrem Zimmer, um zu schreiben.

Wenige Wochen später war der letzte Teil der Reihe abgeschlossen – und, wie wir inzwischen wissen, wieder einmal ein Kassenschlager.

Bevor du den Browser nun vor lauter Verzweiflung schließt: Keine Sorge, so extrem wie Gates oder Rowling musst du deine Deep Work-Phasen nicht zelebrieren. Es reichen auch einige Stunden oder mal ein Tag pro Woche, um konkrete Projekte ohne Hast und Externablenkungen anzuschieben.

Welche Varianten von Deep Work gibt es?

Damit dir das gelingt, wirf einmal einen Blick auf die folgenden vier Varianten des Deep Work. Diese wurden ebenfalls von Cal Newport skizziert und benannt und stellen sicher, dass wirklich jeder die notwendige Zeit für Deep Work in seinen Berufsalltag einbinden kann:

Mönchische Deep Work-Philosophie

Bei der mönchischen Methode brauchst du nicht nur einiges an Zeit, sondern auch an Hartnäckigkeit: Du vermeidest jede oberflächliche Tätigkeit, wie Organisation, Beantworten von Mails und Co. Du legst dir lediglich eine postalische Adresse zu und empfängst keinerlei E-Mails. Du bist für die Außenwelt nicht erreichbar. Du arbeitest nur an deinem Projekt.

Zugegeben: Die mönchische Methode ist an Konsequenz nicht zu überbieten und schon eher als Lebens- als als Arbeitsphilosophie zu betrachten. Viele Autoren leben jedoch danach – und können sich dies an ihrem Gehalt gemessen auch leisten. Alltagstauglich ist die Variante aber tendenziell weniger.

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Bimodale Deep Work-Philosophie

Die bimodale Philosophie dagegen trifft schon eher den Nerv vieler Freelancer. Entworfen wurde diese Methode nach C.G. Jung, der sich stets an einen geheimen Ort zurückzog (“Bollinger Turm”), um dort konzentriert zu arbeiten.

Bimodal meint also: Du setzt dir gewisse Zeiträume von einigen Tagen, an denen du immer wieder ins Deep Work zurückkehrst und an deinem Projekt arbeitest. Die Mindestzeiteinheit liegt dabei bei einem Tag.

Innerhalb der Zeiträume, in denen du kein Deep Work betreibst, sorgst du dich um deine sogenannte Shallow Work.

Rythmische Deep Work-Philosophie

Als hauptberuflicher Texter könnte dir diese Philosophie sicher entsprechen: Hier werden pro Tag eine gewisse Stundenzahl geblockt, in denen du dich in deine Deep Work-Phasen zurückziehst.

Daraus kannst du außerdem eine tolle Challenge mit dir selbst starten: An jedem Tag, an dem du deine Deep Work-Phase erfolgreich durchgezogen hast, setzt du ein Kreuz in deinen Kalender. Je mehr Tage vergehen, desto voller wird dein Kalender – und umso motivierter bist du selbst.

Und: Eine solche Routine bewahrt vor Schuldgefühlen: Du hast immer das Gefühl, etwas für dein Projekt getan zu haben. Zwar nicht unbedingt in den tiefsten Formen der Konzentration, aber immerhin: Du kommst voran!

Eine bekannte Persönlichkeit, die diese Philosophie (wenn auch vermutlich unbewusst) verfolgte, war Ernest Hemingway: Dieser zog sich in seinen Pariser Jahren ebenfalls morgendlich zurück und zwang sich zu etwa dreistündigen Schreib-Sessions, bevor er das Haus verließ.

Journalistische Deep Work-Philosophie

Die journalistische Deep Work-Philosophie könnte man auch als “Konzentration auf Knopfdruck” bezeichnen und holt eher jene Charaktere ab, die über ausreichend Selbstdisziplin und innere Ruhe verfügen, um sich schlagartig in einen Zustand der Fokussierung zu versetzen.

Heißt konkret: Wann immer es die Zeit zulässt, verlässt du den Raum und begibst dich in deine Deep Work-Phasen – selbst dann, wenn es nur fünf Minuten sind.

Fazit

Sicher ist dir aufgefallen: Deep Work in den eigenen Alltag einzubinden kann durch die oben genannten Philosophien auch dir gelingen. Finde das passende Modell und arbeite in deinen Deep Work-Phasen an deinem Herzens- oder einem wichtigen Kundenprojekt als Freelancer.

Deine Kunden werden dir die so entstandenen Ergebnisse danken, ganz sicher.

Frage an dich: Kanntest du “Deep Work” bereits zuvor oder kommst du zum ersten Mal damit in Kontakt? Erzähle mir von deinen Gedanken oder Erfahrungen zu diesem Thema – ich bin gespannt!

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