In 3 Schritten: „Experte“ werden als Freelancer

Experten sind gefragt wie nie. Nahezu an jeder Ecke lauert ein (oftmals selbsternannter) Experte zu einem Nischenthema, das vor zehn Jahren noch keinerlei Beachtung gefunden hätte. Auch unter Freelancern besteht der Trend hin zum Expertentum zweifelsohne. Wie aber kannst du zu einem seriösen und anerkannten Experten werden? Und: Welchen Effekt hat das eigentlich?

Werbetexter für Hundefrisöre, One-Page-Designer für Kleinunternehmer und Berater für feminine Life-Coaches: Der Expertenstatus ist in nahezu allen Branchen und deren verstecktesten und teils undenkbarsten Nischen auffindbar. Und das nicht ohne Grund: Wem es gelingt, sich als Experte für ein gewisses Thema zu positionieren und weiß, wie sein Wissen anderen Menschen weiterhelfen kann, verdient ein Vielfaches mehr als ein Freelancer in „allgemeinen“ Tätigkeiten. Es bleibt aber dennoch die Frage:

Wer genau ist eigentlich ein Experte?

Ein Experte ist jemand, der sich auskennt. Diese Kenntnis, so üblich, sollte er möglichst durch Universitätsabschlüsse, Zeugnisse, Zertifikate, Referenzen oder Berufserfahrung ausreichend belegen können.

Soweit zur gängigen Theorie. Natürlich solltest du dir eine gewisse Expertise aneignen – keine Frage. Doch nicht nur jemand mit berauschendem Wissen ist ein Experte, sondern jener, der sein Wissen anwenden kann!

Konkret meint das: Ein Experte bist du erst dann, wenn du dein Wissen praktisch unter Beweis gestellt hast. Theoretisch kannst du viel Wissen aufsaugen – aber nur, wer seine Kenntnisse in Ergebnisse umsetzen kann, hilft seinen Kunden weiter. Und genau diese Menschen sind Experten.

3 Schritte zum Expertentum

Wie kannst du es aber anstellen, als Experte zu gelten? Anders als der berühmte Satz „Lies drei Bücher zu einem gewissen Thema und du bist Experte“, sind wir bei SimplyFree der Meinung, dass es drei entscheidende Schritte bedarf, um am Markt als vollwertiger Experte dazustehen. Diese Schritte lauten:

  1. Eigne dir Wissen an: Neben deinem Grundwissen als Freelancer solltest du „Expertenwissen“ innerhalb einer bestimmten Nische oder für eine gewisse Tätigkeit im Rahmen deines Angebots entwickeln. Das meint nicht nur die besagten drei Bücher, sondern tiefgreifendes Wissen. Besuche Seminare, belege Online-Studiengänge und kratze nicht bloß an der Oberfläche.
  2. Umsetzen, umsetzen, umsetzen: Möglicherweise musst du für einige Zeit gratis arbeiten, um Referenzen erlangen zu können. Dieser Punkt ist enorm wichtig und wird von den meisten Freelancern einfach übergangen. Aber: Wer sein Wissen nicht in die Praxis umsetzt und so unter Beweis stellt, dass er/sie wirklich etwas kann, ist für niemanden am Markt nützlich. Überlege einmal: Würdest du jemanden engagieren, der theoretisch spitze ist, praktisch nichts bewiesen hat – und diesem jemand zig tausende Euros zahlen? Wahrscheinlich nicht.
  3. Baue dein Branding auf: Dein Branding ist der Knackpunkt deines Expertenstatus. Du kannst noch so vielen Menschen deine Dienstleistung als Experte unterbreiten oder bereits unter Beweis gestellt haben. Wenn du nicht weißt, wie du diese Leistungen durch deine Positionierung und Außenwirkung darstellst, bist du maximal ein heimlicher Experte. Am Markt selbst jedoch hast du keinen Einfluss, da du nicht als Experte wahrgenommen wirst. Wie du das schaffst, lernst du übrigens in unserer Akademie.
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Besonders ist bei all dem aber, dass dein Experten-Angebot einen hohen Standard hat. Nur, wer auf Dauer Qualität liefert, kann am Markt bestehen. Bedenke diesen Leitsatz und du wirst dich nicht mit „selbsternannten“ Gurus, Experten und Coaches herumschlagen oder in Konkurrenz treten müssen.

Jetzt bist du gefragt: Bist du bereits als Experte am Markt aktiv oder planst du noch eine Spezialisierung? Schreibe deine Erfahrungen, Gedanken, fragen und mehr in die Kommentare – wir freuen uns auf dich!

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