Freiberufler werden (2/2): So vermarktest du dich von Beginn an richtig!

Hast du einmal alle relevanten Formalitäten hinter dir gelassen, steht der wirklich Ernst des Freiberufler-Daseins vor deiner Tür: Du musst dich am Markt etablieren! Und wie machst du das am besten als Einsteiger? Genau diese Frage beantworten wir in diesem Artikel.

Auch hier gilt: Viele Wege führen nach Rom. Oder in deinem speziellen Fall: Zu deinem Kunden! Grundlage dafür ist eine funktionierende Website und passende Visitenkarten, so viel dürfte klar sein. Doch wie bringst du dein Angebot an den Mann? Im Folgenden findest du genau drei grundlegende Möglichkeiten dazu vor:

  1. Netzwerke & Online-Pitches
  2. Eigener Content & Newsletter
  3. Digitale Reichweite

Netzwerke & Online-Pitches

Job-Netzwerke sind gerade zu Beginn die simpelste Methode, um an neue Kontakte und potentielle Kunden zu gelangen. Melde dich in Portalen wie DNX-Jobs oder twago an und hinterlege ein Profil.

Online-Jobbörsen

Dieses Profil solltest du natürlich möglichst optimal gestalten. Dazu zählen unter anderem ein passendes Profilbild, eine gelungene Profil-Beschreibung und, falls vorhanden, professionelle Referenzen. Worauf es dabei genau ankommt, erfährst du in diesem Artikel (inklusive Podcast & Video).

Die Bewerbung auf entsprechende Aufträge kannst du weitestgehend automatisieren: Setze einmal ein Verkaufsschreiben auf, das zu dir passt, und individualisiere dieses auf deinen jeweiligen Empfänger. So musst du nur noch die Netzwerke durchforsten und passende Angebote für dich herausfiltern.

Facebook- und XING-Gruppen

Facebook- und XING-Gruppen können gespickt sein mit deiner Zielgruppe! Finde die richtigen Gruppen heraus und trete ihnen bei. Anschließend verbreitest du innerhalb dieser Gruppen regelmäßig deinen eigenen Content (Blogartikel, etc.), um auf dich aufmerksam zu machen. Dieses System funktioniert für XING wie Facebook gleichermaßen.

Aber Vorsicht: Beachte die Gruppenregeln! Sind Werbebeiträge nicht erwünscht, akzeptiere das. Oftmals gibt es auch wöchentliche Gruppen-Postings, unter denen du deinen Beitrag als Kommentar veröffentlichen kannst.

Wenn du mehr über XING lernen möchtest, melde dich für unser aktuell kostenfreies Online-Seminar an. Dort lernst du nicht nur die 3 größten Fehler aller FreelancerInnen in Sachen Kundengewinnung kennen. Du erhältst am Ende des Online-Seminars außerdem kostenfreien Zugriff auf unseren umfangreichen XING-Video-Guide (5-stündiger Online-Kurs rund um XING-Marketing). Klicke auf diesen Link, um deinen Platz zu reservieren.

Go Offline: Netzwerkveranstaltungen

Ähnlich wie bei der Suche nach passenden XING- oder Facebook-Gruppen, solltest du auch die Offline-Veranstaltungen, an denen deine Zielgruppe teilnimmt, nicht vernachlässigen. Suche auch hier etwa in den XING-Events nach spannenden Vorträgen oder Netzwerktreffen und tauche dort auf! Selbstredend solltest du ein paar Visitenkarten am Start haben, um auch später noch im Gedächtnis deiner Gesprächspartner zu sein. In Sachen Visitenkarten ist dir auch unser Instagram-Beitrag behilflich:

Instagram

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Eigener Content & Newsletter

Das perfekte Marketing-Tool, um deine organische Reichweite gleich von Beginn an solide auszubauen, ist dein eigens erarbeiteter Content! Erstelle eigene Blogartikel, Videos oder Podcasts, um deine Zuschauer, Leser oder Zuhörer von deiner Expertise zu überzeugen. So gelangst du in das „Relevant Set“ deiner Interessenten und kannst auf kurz oder lang auf einen Auftrag hoffen, sobald ein Projekt ansteht, das in deine Nische fällt.

Verbreite diese Inhalte über einen wöchentlichen oder zumindest regelmäßigen Newsletter. So muss keiner deiner potentiellen Kunden erst selbst aktiv werden und nach deinen Angeboten forschen, sondern hat dich direkt und konstant in seinem Postfach auf Abruf.

Wie du dein E-Mail-Marketing am besten und professionellsten ausgestaltest, erfährst du natürlich in aller Ausführlichkeit innerhalb der SimplyFree-Academy.

Digitale Sichtbarkeit

Im Internet konsequent sichtbar und leicht auffindbar zu sein, ist eine komplexe Aufgabe. Schließlich musst du stets für die Aktualität und Relevanz deiner Inhalte Sorge tragen – anders geht’s kaum. Worauf es dabei ankommt, verrät dir die folgende Checkliste:

  • Website & Suchmaschinenoptimierung: Ohne gelungene SEO-Vorarbeiten wirst du kaum eine gut rankende Website auf die Beine stellen. Das bedeutet: Sorge für eine schlanke, schnelle und relevante Website mit guter Vernetzung und verständlicher Navigation. Verlinke auf relevante Seiten, komprimiere deine Bilder und optimiere die gesamte Website auch für jegliche mobile Geräte.
  • Social Media Kanäle: Setze maximal drei Social Media Kanäle auf, um die du dich allerdings auch wirklich kümmerst! Interagiere mit potentiellen Followern und gehe Kooperationen mit anderen Kanälen ein.
  • Eigener Content: Wie oben bereits erwähnt, machen Blog und Podcast so einiges her. Teile daher deine Expertise über die Kanäle, die für dich passend erscheinen.

Zu guter Letzt …

Komprimiert meint all das: Achte auf einen wiedererkennbaren Auftritt auf all deinen Plattformen – Stichwort Corporate Identity. Halte deine Interessenten auf dem Laufenden und komme aus dir heraus. Nur, wer mit Menschen redet, wird sie von sich überzeugen können. Und im Idealfall schaffst du das auf allen Ebenen: Online und offline!

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