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Warum auch Freunde für deine Dienstleistung bezahlen sollten 

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Inhaltsverzeichnis

“Ach, komm! Für dich mach’ ich das auch ohne Bezahlung.” Zählst du auch zu dem Typ Freelancer, der für gute Bekannte und Freunde das ein oder andere Auge gern einmal zudrückt? So ein Verhalten spricht zwar für dich als Mensch – schmälert jedoch dein Einkommen und führt im Zweifel sogar zu persönlichen Differenzen zu deinem Auftraggeber “Freund”. Denn: Nur, weil “Freundschaft” draufsteht, ist am Ende nicht immer “Freundschaft” drin. Weshalb du also zumindest einen Freundschaftspreis anvisieren solltest und was es sonst noch bei einer freundschaftlichen Kooperation zu beachten gibt, erfährst du in diesem Artikel.

Welcher Freelancer kennt es nicht: Das Telefon klingelt, ein Bekannter oder Freund ruft an und bittet um Mithilfe bei einem speziellen Projekt. Immerhin seid ihr seit Jahren immer wieder in Kontakt geblieben und versteht euch prächtig – auf persönlicher Ebene. Dass du deinem Anrufer da auch beruflich problemlos unter die Arme greifen kannst, versteht sich doch von selbst. Oder etwa nicht?

Ausgangslage beurteilen: Warum engagiert dich ein Kunde – und warum ein Freund?

Spielen wir diesen Fall einmal zu Ende, beurteilen wir im ersten Schritt die Ausgangslage: Um welche Arbeit handelt es sich? Ist der Aufwand für dich überschaubar oder zeichnet sich bereits schon jetzt ab, dass das Projekt umfangreicher wird, als ursprünglich gedacht. Bevor du also zusagst, gilt:

Stecke die Rahmenbedingungen ab und überschlage, wie viel Zeit du investieren musst.

Wichtig

Solltest du nicht nach Zeit arbeiten, notiere einen Referenzwert, den du eigentlich für diese Arbeiten nehmen würdest. Was dann folgt, ist der Schockmoment:

So viel nimmst du wirklich?!

“Wahnsinn, das ist dein Stundensatz?” – So oder ähnlich dürfte die Reaktion eines Freundes oder Bekannten ausfallen, dem du erstmalig auch beruflich behilflich sein solltest. Natürlich rechnet er oder sie damit, dass du den nicht vollen Preis verlangst – oder überhaupt etwas.

An dieser Stelle solltest du allerdings herausfinden, was sich für dich besser anfühlt: Ein voller Stundensatz, ein “Auge zudrücken” oder schlichtweg gratis arbeiten?

Vielleicht hast du unterbewusst das Gefühl, du musst fast schon gratis arbeiten – immerhin seid ihr befreundet. Entscheide aber nicht zu vorschnell. Denn: Deine Arbeit hat einen Wert! Auch für deine Freunde.

Überlege einmal: Gestaltest du eine Werbekampagne für einen Freund, verdient er im Endeffekt damit viel mehr Geld, als er dir zahlen würde. Er profitiert also von deiner Leistung – du jedoch nicht. Ist das fair?

Nein, natürlich nicht. Dennoch solltest du bei freundschaftlichen Kooperationen nie auf’s Ganze gehen und dich völlig unkooperativ verhalten. Schließlich kommt der mögliche Auftrag lediglich durch eure Bekanntschaft zustande. Einigt euch deshalb auf einen Freundschaftspreis – von dem ihr beide profitiert.

Der Freundschaftspreis und seine Klauseln

Ein Freundschaftspreis muss nicht immer gleich einem großzügigen Rabatt sein. Du kannst hier verschiedenste Arten und Weisen ausprobieren:

  • Der Basis-Rabatt: Du gewährst deinem Bekannten einen einmaligen Einstiegsrabatt für eine kleine Dienstleistung. Sollte jedoch mehr Arbeit anfallen, als zu Beginn besprochen, bezahlt er dich auf Stundenbasis zum vollen Stundensatz – immerhin war das so nicht geplant und für dich entsteht ein nicht absehbarer Mehraufwand.
  • Die Beteiligung: Du gewährst einen großzügigen Rabatt unter Freunden. Aber: Ebenfalls stimmt ihr ab, dass du bei einem erzielten Gewinn durch deine Arbeit, ein kleiner Teil des Ertrags an dich fließt. So stellst du sicher, dass du nicht das Nike-Phänomen zu spüren bekommst: Das Logo des Sportartikelherstellers wurde von einer jungen Studentin gestaltet – sie erhielt einige hundert Euro. Anschließend ging die Marke nicht zuletzt durch den einmaligen “Swoosh” durch die Decke – die Designerin jedoch ging leer aus. Mit Ausnahme ihres Honorars von einigen Hundert Euro.

    Gestaltest du also Werbekampagnen, Logos oder ähnliche Werbemaßnahmen, kannst du über eine Beteiligung nachdenken und ein dementsprechendes Angebot unterbreiten.
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Wichtig: Klären, was unklar ist

Egal, für welche Form der Zusammenarbeit ihr euch entscheidet: Klärt im Voraus alle Fragen! Es ist für eine Zusammenarbeit unter Freunden absolut essenziell, alle Unklarheiten vor der tatsächlichen Projektarbeit zu beseitigen. Andernfalls können sich Meinungsverschiedenheiten auf beruflicher Ebene auch schnell auf euer persönliches Verhältnis auswirken. Immerhin wirkt es wirklich unsympathisch, wenn du plötzlich “Überstunden” berechnest und dein Partner davon ausging, einen Fixpreis zu bezahlen, oder?

Die wichtigsten Fragen vor einer Zusammenarbeit könnten also sein:

  • Welche Zahlungsbedingungen habt ihr vereinbart?
  • Gibt es Voraus- oder Zwischenzahlungen?
  • Gibt es eine Beteiligung am endgültigen Ertrag deiner Arbeit?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind inklusive?
  • Ab wann musst du Aufschläge bzgl. “Überstunden” verlangen?
  • In welcher Form wird das Ergebnis zum Projekt-Abschluss präsentiert?
  • u.v.m.

Wie gehst du mit Folgeaufträgen um?

Stell dir folgendes Szenario vor: Du hast den ersten Auftrag erfolgreich abgeschlossen und deine Bezahlung ist ebenfalls erfolgt. Dein Freund ist zufrieden mit deiner Arbeit – so zufrieden, dass er dich gleich auf Dauer oder für nächste Projekte buchen möchte. Wie gehst du damit um? Kannst du deinen Freundschaftspreis nun auf ewig halten?

Natürlich nicht. Schließlich ist auch deine Zeit bares Geld wert. Einmal, vielleicht zweimal kannst du eine freundschaftliche Ausnahme machen. Alle Aufträge jedoch, die andauern und zu konsequenter Belegung deiner Slots führen, musst du vollumfänglich abrechnen.

Erkläre deine Situation in einem ruhigen Gespräch und einigt euch auf eine gute Lösung für beide Beteiligten. Natürlich seid ihr auf einer persönlichen Ebene immer noch befreundet – und sollte es auch bleiben. Als Freund hingegen wird auch dein Gegenüber verstehen, dass du von deiner Arbeit auf Dauer leben können musst.

“Freundschaftsrabatte” funktionieren daher ein-, vielleicht zweimal. Auf Dauer kannst du jedoch nicht anders, als auf deine eigenen Preise zu beharren.

Und hey: Immerhin hast du bereits unter Beweis gestellt, dass deine Arbeit ihr Geld wert ist – oder?

Wie bist du bisher mit diesem Thema umgegangen: Gewährst du stets Freundschaftspreise oder gibt’s so etwas bei dir nicht? Schreibe deine Erfahrungen in die Kommentare & wir kommen in den Austausch!

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  1. Wir vergessen gerne, dass Geld ein Austausch von Energie ist, der einen Anreiz gibt. Nach dem Motto “Was nichts kostet, ist auch nichts wert” gebe ich meinem Freund auch keinen Anreiz, das Ergebnis – auch und besonders für seine eigenen Ziele – wertzuschätzen. Damit kann er auch ganz leicht rechtfertigen, dass es ja nichts machet, wenn es nicht klappt, denn er hat ja nichts dafür investieren müssen.
    Durch die Abwertung meiner eigenen Arbeit nehme ich den Misserfolg vorweg und leiste damit weder mir noch meinem Freund einen Gefallen – im Gegenteil, ich liefere die Ausrede dafür, dass er sich nicht anstrengen muss. Ich nehme ihm die Verantwortung für seinen Erfolg ab, obwohl ich sie gar nicht tragen kann. Im schlimmsten Fall gefährde ich sogar die Freundschaft, denn ich werde unzufrieden, weil ich mich unter Wert verkaufe und gebe dem Freund unbewußt die Schuld dafür.
    Das schließt nicht aus, dass ich einem Freund einen Gefallen tun kann – aber dann entscheide ich mich bewußt dafür, ihm das zu schenken und der Rahmen ist klar abgesteckt. Die Umzugshilfe ist ein typisches Beispiel dafür oder das “für sie/ihn da sein” in einer schwierigen Situation.
    Freundschaft baut auf Wertschätzung auf. Seine Arbeit zu verschenken ist Missbrauch an sich selbst und wer Freunde hat, die das regelmäßig bereitwillig “mitnehmen” darf sich Gedanken machen, warum sie/er solche Menschen in sein Leben zieht.

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