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Arbeiten daheim: Wie klappt Home-Office – und wie nicht? 

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Inhaltsverzeichnis

Insbesondere durch das Auftreten der Corona-Krise im deutschsprachigen Raum im Februar 2020 treibt es viele Freelancer und Selbstständige ins heimische Arbeitszimmer. Wer vorher vielleicht bei Kunden vor Ort, an anderen netten Plätzen oder gar unterwegs als digitaler Nomade gearbeitet hat, war oder ist für geraume Zeit an den Schreibtisch gefesselt. Doch wie gelingt die Arbeit daheim genauso gut und effektiv, wie zuvor in anderer Umgebung?

Genau diese Themen nehmen wir in diesem Artikel einmal unter die Lupe und finden heraus, wie du möglichst effektiv im Home-Office arbeiten und Fortschritte erzielen kannst.

Selbst, wenn du dich freiwillig in deine eigenen vier Wände zurückgezogen hast, solltest du dich vom Gedanken befreien, dort liefe alles wie von selbst.

Oftmals ist das Gegenteil der Fall: Du lässt dich ablenken, lungerst zu lang im Bett herum, kümmerst dich mehr um Haushalt, Familie und andere Dinge als um deinen Beruf – und kommst so letzten Endes gar nicht zu den Tasks, die für deine Selbstständigkeit wichtig sind.

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Werfen wir also einmal einen Blick darauf und beobachten, wie der Trend “Home-Office” sich entwickelt und durch welche Maßnahmen du davon profitieren kannst.

Entwicklung des Home-Office in unserer Gesellschaft

Gründe für’s Büro daheim gibt’s viele: Die Kinder beaufsichtigen, Büromiete sparen, Vorbereitung auf ein Leben als digitaler Nomade, die Corona-Krise oder einfaches Zeitsparen durch einen maximal fünf Meter langen Weg zur Arbeit. Egal, welchen Ansporn du selbst hinter einem Ausweichen ins eigene Arbeitszimmer siehst: Du bist damit nicht allein.

Vielmehr unterliegen wir gesellschaftlich einem Trend, der, durch die Digitalisierung getrieben, nicht nur Selbstständigen, sondern auch Angestellten den Weg ins heimische Office ermöglichen: Jeder kann theoretisch aus aller Welt arbeiten. Sofern er digital vernetzt und damit erreichbar ist.

Nicht zuletzt die Corona-Krise trieb diesen Trend auf die Spitze: Meetings wurden nicht länger vor Ort, sondern via Zoom, Microsoft Teams, Skype oder andere Tools abgehalten. Ein Plus für die Umwelt, absolut.

Aber: Ist es auch ein Plus für dich persönlich, das Haus nicht einmal mehr zum Arbeiten zu verlassen?

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Ablenkungen, die du vermeiden solltest

Theoretisch: Ja. Du sparst Zeit und bares Geld, so viel ist klar. Dennoch haben externe Arbeitsplätze einen enormen Vorteil: Du bist nicht von deinen alltäglichen Aufgaben oder Pflichten als Privatperson abgelenkt. In einem Coworking-Space, Büro oder sogar einem schlichten, stillen Café um die Ecke, bestehen keinerlei Ablenkungsmanöver, die dich von deiner Arbeit abhalten.

Daheim dagegen sind Letztere fast schon in der Überzahl. Welchen Versuchugen du daher entgehen und worauf du dich fokussieren solltest, erfährst du im folgenden Part.

Smartphones & Tablets

Smartphones, Tablets und andere technischen Geräte sind Fluch und Segen zugleich: Einerseits benötigen wir unsere kleinen Helfer Tag für Tag – andernfalls würden wir oftmals noch nicht einmal die richtige Bushaltestelle in einer fremden Stadt finden.

Andererseits entgleitet uns jedoch oft die Kontrolle über unser Nutzungsverhalten – und so vergehen es nach einem “Moment, ich google das kurz” nicht bloß wenige Sekunden zwecks Recherche, sondern gut und gern eine halbe Stunde, bis das Smartphone den Weg in den Standby-Modus zurückfindet.

Von höchster Relevanz für deine Arbeit im Home-Office ist daher: Kontrolliere die Nutzung deines Smartphones. Während deiner Arbeitszeiten solltest du dein Handy nur für bestimmte Kontakte verfügbar halten. App-Benachrichtigungen à la Focus, Spiegel, OneFootball oder ähnlichem sollten komplett deaktiviert werden.

Der Hirnforscher Prof. Spitzer spricht zu diesem Thema auch einen weiteren Punkt an, der gerade für Berufstätige ausschlaggebend sein dürfte: Mit dem Smartphone, selbst im Flugmodus, im Blickfeld oder auf dem Schreibtisch, arbeitet der Mensch erheblich ineffektiver, als wenn das Gerät außer Reichweite ist. Es reicht also schon die reine Anwesenheit eines mobilen Geräts – und wir geraten außer Form.

Daher gilt: Smartphones, Tablets und Co. sollten während deiner Arbeitszeit verbannt werden. Zumindest vom Schreibtisch oder aus deinem Blickfeld.

Wenn du alle Hintergründe und Einzelheiten zu deiner Smartphone-Nutzung ergründen möchtest, ist dieses Interview mit Prof. Manfred Spitzer sicher interessant für dich:

Warum Handys dumm machen – Prof. Spitzer im Gespräch

Benachrichtigungen aller Art

Ping, Boing, Kling: Benachrichtigungen können lustige Töne auslösen – und dich ebensogut von der Arbeit abhalten.

Wie bereits beim Thema “Smartphones und Tablet” angesprochen, sollten deine Benachrichtigungen im Idealfall ausgeschaltet, aber zumindest auf ein Minimum reduziert werden.

iPhone-Nutzer können dies ganz leicht über die App “Einstellungen” > “Mitteilungen” einrichten und jene Apps deaktivieren, die zur Arbeitszeit irrelevant erscheinen.

Kühlschränke, Haushalt und Postboten

Man sollte meinen, dass die größte Ablenkung daheim durch unsere “schöne neue Welt” im digitalen Raum verursacht werden. Dabei gibt es ebenso attraktive, jedoch analoge “Spielzeuge”, denen wir uns tendenziell lieber hingeben, als die nächste knifflige Aufgabe in unserer Selbstständigkeit zu lösen.

Schließlich ist das Verlassen des Schreibtisches ein Leichtes – gerade wenn wir durch einen knurrenden Magen zum Kühlschrank oder ein Klingeln an der Haustür dem Postboten in die Arme gelockt werden könnten.

Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Fällst du einmal aus deiner Konzentration, dauert es im Schnitt zehn bis fünfzehn Minuten, bis du wieder auf der Höhe bist, um konzentriert weiterzuarbeiten.

Soll heißen: Mit jeder Ablenkung verlierst du im Schnitt 12 Minuten deines Tages. Multiplizierst du diese Minutenzahl mit den ständigen Ablenkungen, zu denen auch schon kleinste “Pling-Geräusche” deines Handys zählen, dürfte allein die Dauer des erneuten Konzentrierens auf erschreckende Stundenzahlen hochschnellen.

Die Zeit des effektiv verbrachten Arbeitens dagegen sinkt äquivalent.

Plane dir daher für dein Frühstück, Mittag- und Abendessen konkrete Zeiten ein und habe zur Not einen kleinen Snack am Arbeitsplatz. Die Türklingel kannst du vielleicht kaum beeinflussen – aber solang das die einzige Ablenkung deines Tages bleibt, ist allein das ein großer Fortschritt.

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YouTube, Streaming und Co.

“Ich muss da schnell etwas recherchieren.” – Und glücklicherweise ist YouTube direkt nach Google die führende Suchmaschine weltweit. Suchst du also auf YouTube nach einem Clip, wirst du zwangsläufig mit Ideen überhäuft, welche Videos du dir anschließend ansehen könntest und verfällst im Worst Case dem YouTube-Algorithmus, der dich so lang wie möglich auf der Plattform halten möchte.

Selbiges gilt etwa für eine kurze Runde Netflix in der Mittagspause: Aus einer Folge der Lieblingsserie zu Mittag daheim werden schnell drei oder vier Episoden – und schon hast du wichtige Zeit verloren, die du für deine aktuellen Projekte gebraucht hättest.

Meide also Streaming-Plattformen jeder Art, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten. Am besten sperrst du dir gewisse Websites während deiner Arbeitszeit.

So kannst du dich zumindest nicht mehr selbst betrügen – und das ist schließlich eine der leichtesten Übungen jener, die daheim arbeiten.

Fokuszeiten einführen

Konntest du dich von all den Ablenkungen loseisen, musst du lediglich noch sicherstellen, dass du fokussiert arbeitest. Dabei solltest du, wenn möglich, in einen Flow geraten. Also in einen Zustand, der dir volle Konzentration und Effektivität ermöglicht.

Konzentration fördern – so gelingt’s

Deine Konzentration muss demnach gefördert werden. Eine praktische Übung, um länger konzentriert arbeiten zu können, ist die klassische Meditation: Setze dich für 15 Minuten ruhig aufrecht hin, schließe die Augen und fokussiere dich nur auf deinen Atem. Wiederhole diese Übung am besten jeden Morgen bei frischer Luft und du wirst feststellen, dass dir das Konzentrieren auf eine einzige Sache immer leichter fallen wird.

Auch das Vermeiden von laufenden Radios oder Musik bei der Arbeit ist mehr als hilfreich, um sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Bereite deinen Arbeitsplatz außerdem so vor, dass du mit ausreichend Wasser, gesunden Snacks und einer guten Belichtung durch natürliches Tageslicht versorgt bist: So musst du nicht ständig Unterbrechungen zwecks Versorgung einstecken, sondern kannst deine Aufgaben konsequent durchziehen, ohne den Raum überhaupt verlassen zu müssen.

Deep Work

Eine weitere wichtige Methode ist Deep Work. Wer die Deep-Work Methodik anwendet, findet zwangsläufig zu mehr Ruhe und Fokussierung auf die eigene Arbeit.

Das Vorgehen dabei ist simpel zu verstehen: Du setzt dir auf einen gewissen Zeitraum bestimmte zeitliche Einheiten, an denen du nichts anderes tust, siehst oder hörst, als deine wichtigste Aufgabe. Ob es sich dabei um ganze Deep-Work Tage oder nur einige Stunden am Tag handelt, ist dir überlassen.

Kombiniert mit der bekannteren “Eat the Frog”-Methode, kannst du dir beispielsweise die ersten vier Stunden deines Tages einzig und allein für die wichtigste Aufgabe deines Berufsalltages freihalten und dort ungestört arbeiten.

Handys, YouTube und Co. gibt es bei Deep Work natürlich nicht. Schließlich möchtest du in dieser Zeit das bestmögliche Ergebnis erzielen, oder?

Wenn du mehr über Deep Work erfahren möchtest, findest du Detailinformationen dazu in Artikel.

Kleider machen Leute

Zu guter Letzt sollten wir uns noch einen eher unüblichen Faktor ansehen, wenn es um deine Produktivität im Home-Office geht: Deine Kleidung.

Sicher kennst du den Spruch “Kleider machen Leute”. Und tatsächlich findet dieser auch in deinem Home-Office Anwendung: Es ist beispielsweise nachgewiesen, dass Telefonverkäufer 50 Prozent mehr Abschlüsse erzielten, wenn sie gut gekleidet waren, als wenn sie in Jogginghose aufliefen.

Selbiges ist daher auch leicht übertragbar auf dein Home-Office: Kleide dich deiner Tätigkeit entsprechend. Jeans statt Jogginghose, wirkliche (saubere) Schuhe statt Schlappen oder Pantoffeln.

Spätestens beim Kundengespräch via Zoom oder Telefon wirst du feststellen: Deine Kleidung macht einen Unterschied. Und gibt dir ein anderes Gefühl hinter’m Schreibtisch.

Fazit

Du musst dich beim Arbeiten daheim selbst ernst nehmen können und in die Rolle deines Berufs-Ichs schlüpfen können. Dann gelingt der Auftakt in einen gelungenen Home-Office Alltag garantiert. Lege also Ablenkungen beiseite, schließe die Tür zu deinem Arbeitszimmer und lasse dich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen.

Alternativ kannst du natürlich auch ruhige Cafés für intensive Arbeiten aufsuchen. Oder du mietest dir gleich einen Platz in einem Coworking-Space, das du übrigens auch von der Steuer absetzen kannst, wie du in diesem Artikel liest.

Jetzt bist du gefragt: Hast du durch Corona oder bereits zuvor Erfahrungen in Sachen “Home-Office” machen dürfen? Oder spielst du nur mit dem Gedanken, auch das Arbeiten nach Haus zu verlegen? Hinterlasse mir gern deine Erfahrungen und hilfreichen Tipps in den Kommentaren und wir kommen in den Austausch!

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